Die berufliche Haftung des Abschlussprüfers nach dem FISG

Informationen:

Seminarnummer:
2021174
Referent(en):
Michael Brügge
Ort/Anschrift:
ONLINE Seminar,
Kategorien:
Seminare
Termine:
12.11.2021 09:00 Uhr – 12:30 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglied):
154,70 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
208,25 € inkl. USt.

Beschreibung

Am 1. Juli 2021 ist das Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität (FISG) in Kraft getreten. Das Gesetz ist die Reaktion des Gesetzgebers auf den Wirecard-Skandal und hat zu einer deutlichen Verschärfung der zivilrechtlichen Haftung des Abschlussprüfers nicht nur gegenüber dem geprüften Unternehmen, sondern auch gegenüber Dritten geführt.

Das Webinar befasst sich mit den Änderungen der Abschlussprüferhaftung nach dem FISG. Daneben wird die Frage thematisiert, unter welchen Voraussetzungen der Abschlussprüfer nicht nur gegenüber der geprüften Gesellschaften, sondern auch gegenüber den Anteilseignern und Anlegern einer Kapitalgesellschaft haftet, die im Nachgang zu einer Abschlussprüfung mit uneingeschränktem Testat wegen einer aufgedeckten Bilanzmanipulationen Insolvenz anmelden muss. Erörtert wird in diesem Zusammenhang vor allem, ob aktuelle Entscheidungen des BGH zur Haftung des Abschlussprüfers gegenüber Anlegern einer Kapitalanlage wegen einer sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung nach § 826 BGB im Ergebnis die gesetzlichen Sperrwirkungen des § 323 HGB aushebeln und eine eigenständige Expertenhaftung für Abschlussprüfer begründen.

Hinweise zur Neuregelung des Versicherungsschutzes für Wirtschaftsprüfer durch das FISG und den Voraussetzungen für eine vertragliche Haftungsbeschränkung bei einer freiwilligen Abschlussprüfung schließen das Webinar ab.

1.         Haftungsverschärfung durch das FISG
2.         Neue Haftungshöchstsummen und Versicherungsschutz
3.         Haftungsumfeld bei Insolvenz der geprüften Gesellschaft
4.         Haftung gegenüber der geprüften Gesellschaft
5.         Haftung gegenüber Anteilseignern und Anlegern
6.         Vertragl. Haftungsbeschränkung bei freiwilliger Abschlussprüfung

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