Gesellschafter Geschäftsführer und mitarbeitende Familienangehörige im Fokus der Deutschen Rentenversicherung

Informationen:

Seminarnummer:
2021141
Referent(en):
Bernd Dondrup
Ort/Anschrift:
ONLINE Seminar,
Kategorien:
Seminare
Termine:
26.08.2021 09:00 Uhr – 12:30 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglied):
142,80 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
190,40 € inkl. USt.

Beschreibung

Für GmbH-Geschäftsführer und mitarbeitende Familienangehörige gibt es keine speziellen Regelungen zur Sozialversicherungspflicht. Im § 7 Abs. 1 SGB IV gibt es hierzu nur eine allgemeine Aussage: „Beschäftigung ist die nichtselbstständige Arbeit, insbesondere in einem Arbeitsverhältnis. Anhaltspunkte für eine Beschäftigung sind eine Tätigkeit nach Weisungen und eine Eingliederung in die Arbeitsorganisation des Weisungsgebers. Die Weisungsunabhängigkeit des GmbH-Geschäftsführers lässt sich vor allem anhand der Kapitalbeteiligung einschätzen. Dies ist mit Abstand das wichtigste Kriterium. Handelt es sich bei dem Geschäftsführer um einen Mehrheits-gesellschafter (Inhaber von mehr als 50 % der Geschäftsanteile), der sich Weisungen faktisch selbst geben kann, so ist dieser regelmäßig nicht sozialversicherungspflichtig.

Unter Umständen kann auch schon eine geringere Kapitalbeteiligung ausreichen, nämlich dann, wenn der geschäftsführende Gesellschafter über eine im Gesellschafts-vertrag festgeschriebene Sperrminorität verfügt, die sich darauf erstreckt, ihm nicht genehme Weisungen hinsichtlich Zeit, Dauer, Umfang und Ort der Tätigkeit zu verhindern (so genannte „umfassende Sperrminorität“). Dies muss allerdings ausdrücklich geregelt werden, da ansonsten die gesetzlichen Mietverhältnisse gelten.

Letztendlich bleibt es der Rechtsprechung überlassen, entsprechende Kriterien zur Einordnung von GmbH-Geschäftsführern und mitarbeitenden Familienangehörigen zu definieren. Dieses Seminar berücksichtigt die aktuelle Rechtsprechung und soll Ihnen eine fundierte Voreinschätzung hinsichtlich einer sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung dieser Personengruppen ermöglichen.

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